Tipps gegen fiese Blutsauger

Ziehen Sie sich lang an. Es droht die Zecke. Nach dem milden Winter umso früher, in diesen Gebieten desto stärker:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Franken, Oberpfalz, Niederbayern, Oberbayern (Nord, Ost)
  • Einige Landkreise in Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz

Gegen FSME-Viren (Frühsommer-Meningoenzephalitis, eine durch Viren verursachte Hirnhautentzündung) gibt es eine Impfung. Gegen Borreliose (durch Bakterien ausgelöste Infektionskrankheit) kann man sich nur indirekt schützen: lange Kleidung, Hosenbeine in die Socken stecken.

Zusätzlich:

  • Nach Wald / Parkspaziergang Körper auf Zecken absuchen
  • Zecken mit feiner Pinzetten oder Zeckenzange entfernen
  • Auf mögliche Krankheitssymptome achten, im Zweifel zum Arzt
  • Anzeichen bei FSME: grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Magenschmerzen (bis 1-2 Wochen nach Biss)
  • Anzeichen bei Borreliose: nach 1-3 Wochen sich kreisförmig ausbreitende Hautrötungen

„Mit dem Hallerschen Organ, das sich am untersten Vorderbeinsegment befindet, nehmen die Zecken Fettsäuren aus dem Schweiß und Kohlendioxid aus der Atmung eines Warmblüters wahr. Ausgelöst durch diesen Reiz lassen sich die Zecken von Gräsern oder Sträuchern abstreifen und krallen sich mit den Beinen an ihrem Wirt fest.

Danach sucht die Zecke nach einer geeigneten Stelle der Haut, die sie mit ihren scherenartigen Mundwerkzeugen anschneidet. Sie injiziert ein Betäubungsmittel, so dass der Stich meist unbemerkt bleibt. Mit Hilfe eines mit Widerhaken besetzten Stachels verankert sich die Zecke in der Wunde. Ein erwachsenes Zeckenweibchen saugt bis zu zehn Tagen und lässt sich dann abfallen (Quelle: Planet Wissen).”

Bild: © Schlegelfotos / fotolia


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