Ur-Großmutter´s Hausmittel – alles Quatsch?

Oft werden Hausmittel in der Familie oder im Freundeskreis weitergegeben. Und obwohl viele davon aus dem Laiensystem stammen, sind die Tipps, aufgrund der “Verwandtschaft” zur Pflanzen- oder Naturheilkunde, auch Ärzten bekannt. Ob als Tee, Wickel oder als Badezusatz angewendet, sie alle helfen auf sanfte und natürliche Weise. Wenn Sie noch mit einer Wintergrippe oder ähnlichem kämpfen: probieren Sie´s doch einmal aus.

Blähungen

  • Geeignet sind Tees mit Kümmel, Anis oder Fenchel.
  • Auch Dillsamen helfen. Ca. 2 TL Dillsamen mit kochendem Wasser (für 2 Tassen) übergießen und 15 Min. ziehen lassen. Vormittags die erste Tasse und abends die zweite Tasse trinken. Wer keinen Tee mag, presst eine Knoblauchzehe aus und erwärmt den Saft mit 1/4 Liter Milch und etwas Honig.

Glieder- und Gelenkschmerzen

  • Ingwertee wirkt schmerzstillend und krampflösend. Einfach frischen Ingwer mit kochendem Wasser aufgießen und über den Tag verteilt trinken. Mit etwas Zitronensaft und Honig abschmecken.
  • Besonders gut: eine selbst gemachte Hühnerbrühe. Sie erhöht die Körpertemperatur und wirkt antibakteriell.
  • Ein kühler Quark dagegen lindert die Gelenkschmerzen.

Sodbrennen

  • Am besten ein Glas frische Milch trinken und Weißbrot essen, das neutralisiert und das Brennen lässt nach.
  • Wer Apfelessig hat und mag, kann ein Glas Wasser mit einem TL Apfelessig trinken. Das bekämpft überschüssige Magensäure. Zur Behandlung von Magen-Darm-Problemen, besonders beim Aufstoßen, Magenkrämpfen oder Reizdarm haben sich Pfefferminze und Kümmel bewährt.

Greifen Sie also bei den ersten Anzeichen ruhig einmal zu natürlichen Helfern. Sollten die Beschwerden allerdings länger andauern, konsultieren Sie bitte Ihren Arzt.

Noch ein kleiner Tipp von uns für müde PC-Augen: Die Hände reiben bis sie warm sind, auf die geschlossenen Augen legen und an die Farbe Schwarz denken.

Bild: © ranplett/iStock


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