Wespentaille: Schön und gesund

Die Wespentaille ist nicht nur schön, sondern vor allem gesund. Denn, wer weniger Speck um die Hüfte sammelt, hat ein geringeres Risiko Diabetes zu entwickeln.

Das Fett an Taille und Bauch ist hormonell sehr aktiv und beeinträchtigt die Wirkung des Stoffwechselhormons Insulin. Je dicker der Bauch, desto schlechter ist die Insulinwirkung im Stoffwechsel des Körpers. Und desto höher sind die Risiken für Herz und Gefäße. Den Bauchumfang zu reduzieren, dient also nicht nur ästhetischen, sondern vor allem gesundheitlichen Zwecken.

Der Schlüssel zur Lösung des Problems liegt in regelmäßiger körperlicher Aktivität. Muskelarbeit wirkt nämlich genauso wie Insulin: Sie bewirkt, dass der Zucker aus dem Blut in die Körperzellen, insbesondere in die Muskelzellen, aufgenommen wird. Dort wird er als Energielieferant gebraucht und verbraucht. So kann Bewegung helfen, den Blutzucker zu senken. Diabetiker, die Insulin spritzen, können dann häufig auch mit weniger Insulin auskommen.

Ausdauersport eignet sich perfekt. Mindestens 3mal pro Woche eine halbe Stunde schwimmen, Rad fahren oder laufen. Diabetes-Präventionsstudien zeigen, dass sich mit Bewegung und Ernährungsumstellung eine Manifestierung des Diabetes bei fast 60 Prozent der Gefährdeten verhindern lässt, mit:

  • Gewichtsreduktion um 7 Prozent
  • 150 Minuten Sport pro Woche (3mal je 50 Minuten)
  • 15 g faserhaltige Ballaststoffe pro 1.000 kcal Nahrungsaufnahme (pro Tag ca. 30-40 g), z.B. Guar-Granulat in der praktischen Pobiergröße
  • höchstens 30 Prozent Fettanteil täglich sowie davon höchstens einen Anteil von 10% gesättigter Fettsäuren

Bild: 26642611-e1349170708551/istock


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