Blutzuckerspiegel

Der Blutzuckerspiegel gibt an, wie viel Glucose sich im Blut befindet. Ein gewisser Anteil an Glukose im Blut ist notwendig, damit die Organe jederzeit schnell mit Energie versorgt werden können. Der Blutzucker wird durch mehrere Hormone, insbesondere Insulin und Glukagon beim Gesunden in sehr engen Grenzen konstant gehalten. Im Nüchternzustand liegt der Blutzuckerspiegel bei 80 bis 110 mg pro 100 ml Blut. Ein dauerhaft überhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) findet sich beim Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Wird der normale Wert unterschritten, so spricht man von Unterzuckerung (Hypoglykämie). Bei stärkerem Abfall des Blutzuckers kommt es zu Kopfschmerzen, Schwächegefühl, sinkender Konzentrationsfähigkeit, Sehstörungen und Heißhunger.