Aminosäuren

α-Aminosäuren sind die elementären Bausteine der Proteine, die in nahezu allen biologischen Prozessen eine Schlüsselfunktion erfüllen.

Heute kennt man etwa 20 verschiedene α-Aminosäuren, aus denen im Körper Strukturproteine (Elastin, Kollagen) und Transportproteine (Myoglobin, Hämoglobin), Enzyme, Immunglobuline, Interferone, Bausteinen der DNA, Hormone (Insulin, Thyroxin, Wachstumshormon) und Neurotransmitter (Serotonin, Katecholamine) gebildet werden.

Für den erwachsenen Menschen sind neun der proteinbildenden Aminosäuren essentiell. Der Organismus kann sie nicht selbst bilden und ist somit auf eine exogene Zufuhr mit der Nahrung angewiesen. Zu diesen "essentiellen" Aminosäuren gehören: Histidin, Isoleucin, Leucin, Valin, Lysin, Methionin, Phenylanalin, Threonin und Tryptophan.

Doch auch von den "nicht-essentiellen" Aminosäuren können einige im Säuglingsalter, bei bestimmten Erkrankungen und / oder unzureichender Nahrungszufuhr bzw. -vielfalt nicht vom Körper selbst gebildet werden.

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