E-Nummern

Für manche Verbraucher sind E-Nummern der Inbegriff des Ungesunden und Unnatürlichen. Je weniger E-Nummern ein Produkt enthält, desto besser. Doch das ist nicht unbedingt so.

Die chemischen Namen eines Zusatzstoffes sind häufig sehr lang. Deshalb wurde sich europaweit auf so genannte E-Nummern geeinigt. Sie sind knapp und klar und in jeder Sprache gleich. Das "E" in Verbindung mit einer Nummer ist also eine andere Bezeichnung für einen bestimmten Stoff, die ihn unverwechselbar macht und im gesamten gemeinsamen europäischen Markt gilt.

"E" stand ursprünglich für "Europa" und ist eine internationale Kurzschrift. Sie gibt an, dass ein bestimmter Zusatzstoff die strengen Tests des Wissenschaftlichen Lebensmittelausschusses (SCF) hinsichtlich gesundheitlicher Unbedenklichkeit und technologischer Notwendigkeit durchlaufen hat.

So steht zum Beispiel "E 322" für den Emulgator Lecithin. "E 300" ist beispielsweise die Ascorbinsäure, besser bekannt als Vitamin C. Es macht als Antioxidationsmittel Nahrung haltbar oder dient als Stabilisator und Säuerungsmittel.

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