Esstypen

Unter den Esstypen gibt es gute und schlechte Futterverwerter:
In der Erbsubstanz kann beispielsweise festgelegt sein, ob man ein guter oder schlechter Futterverwerter ist. Schlechte Futterverwerter verfeuern die Energie aus der Nahrung, die in Kalorien gemessen wird, leichter. Die Energie verpufft als Wärme. Gute Futterverwerter hingegen können bis zur Hälfte weniger Wärme produzieren als andere. Hier wird die Nahrungsenergie eher als Fettpolster gespeichert. Während schlechte Futterverwerter trotz vielen Essens und Trinkens schlank bleiben, können gute Futterverwerter schon mit einem geringen Verzehr dick werden.

Gezügelte Esser:
Es gibt Esstypen, die völlig normalgewichtig sind, aber die Veranlagung zum Dickwerden haben. Man spricht in diesen Fällen auch von gezügelten Essern. Wissenschaftler gehen davon aus, dass deren vorprogrammiertes genetisches Soll-Gewicht, auch Set-Point genannt, um einiges höher liegt als das Gewicht, das sie so krampfhaft zu halten versuchen. Zeitlebens müssen sich diese guten Futterverwerter mit einer reduzierten Energiezufuhr begnügen, mit bis zu 30 Prozent weniger Kalorien, als normalerweise für sie veranschlagt würde. Das kostet viel Disziplin, psychische Energie und auch ein Stück Lebensfreude.

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