Q10 Coenzym

Die höchsten Q10 Konzentrationen finden sich in Herz, Leber und Nieren. Im Alter nimmt der Q10-Gehalt im Blut und den Organen, vor allem im Herzmuskel, deutlich ab. Bei alten Menschen findet man um bis zu 50% reduzierte Q10-Werte im Vergleich zu jungen Menschen.

Coenzym Q10 kommt nahezu überall (ubiquitär) in der Natur vor und wird deshalb auch als Ubichinon bezeichnet. Wie dieser Name bereits andeutet, ist die Struktur die eines Chinons. Die Zahl 10 im Namen bezeichnet die Länge der Isoprenoidseitenkette, die für die Lipophilie (Membranlöslichkeit) des Moleküls verantwortlich ist.

Coenzym Q10 kann wahlweise ein oder zwei Elektronen aufnehmen oder abgeben, und seine Hauptaufgabe im Organismus ist die Weiterleitung von Elektronen in der mitochondrialen Atmungskette vom Zweielektronendonor NADH zu den Einelektronenakzeptoren, den Cytochromen. Coenzym Q10 wirkt dabei als Sammelpool für Elektronen aus den energieliefernden Stoffwechselwegen. Durch seine Stabilität in allen drei Oxidationsstufen kommt dem Ubichinon als Membranbaustein auch die Rolle eines wichtigen antioxidativen Schutzstoffes zu.

Die höchste Konzentration erreicht es in der inneren Mitochondrienmembran von Organen mit hohen Energieumsätzen wie Herz, Niere, Leber und Skelettmuskel. Die Biosynthese von Coenzym Q10 ist von hormonellen Faktoren und Metaboliten wie Cholesterin usw. abhängig und benötigt eine Reihe von Vitaminen und Cofaktoren.

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